Was spielt ihr zur Zeit?

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Sauron
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 10. Sep 2019, 13:24

Von Jack Keane fand ich den zweiten Teil sehr viel besser, meine ich zumindest. Irgendwie habe ich kaum noch Erinnerung an dieses Spiel, obwohl es noch nicht mal so schrecklich lange her ist, dass ich es gespielt habe, aber irgendwie hat es keinen sehr prägenden Eindruck hinterlassen.

Ich indes werde gerade mit Aura absolut nicht warm. Nachdem ich es ja früher schon zwei Mal abgebrochen habe, spiele ich es nun mit Lösungshilfe durch. Inzwischen halte ich zwar die Rätsel für machbar und habe auch mehr Geduld bewiesen und konnte vieles eigenständig lösen, aber mich nervt die Steuerung. Aktionsmöglichkeiten werden immer mit dem selben Symbol angezeigt, egal ob man was benutzen oder etwas darauf anwenden muss. Häuig genug stiftet das Verwirrung, weil etwas noch nicht möglich ist oder weitere Aktionsfelder bei einer Maschine direkt daneben liegen und man den Unterschied kaum erkennt. Für so etwas habe ich mehr als einmal in eine Lösung geschaut, nicht für die Rätsel selbst.
Außerdem ist die Handlung sehr undurchschaubar. Da hätte man sich die Charaktere, auf die man dann und wann mal trifft, auch wirklich sparen können. Im Grunde ist das hier ein Puzzlespiel mit sehr guter Grafik, vielen Animationen und guter Musik. Außerdem waren auch beim Weltendesign wahre Künstler am Werk (und das halte ich wirklich schon für Kunst). Diese Aspekte genügen mir aber nicht, als dass ich das noch länger mit jeder Menge Zeitaufwand spielen möchte. Ich halte den Großteil der Rätsel für durchaus machbar und halte sie für toll konstruiert und auch passend eingebettet, aber als echtes Spiel, das auch irgendwo unterhalten soll, taugt das alles nicht viel. Ich war und bin immer schon ein Fan komplexer Handlungen gewesen - je mehr es zu lesen oder über Dialoge zu hören gibt, desto besser. Aura hat so gut wie keine Handlung.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.
Gollum betrachtete sie. Ein seltsamer Ausdruck zog über sein ausgemergeltes Gesicht. Das Flackern schwand aus seinen Augen, und sie wurden trüb und grau, alt und müde.

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Bergmar Daghov
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Bergmar Daghov » 10. Sep 2019, 13:39

Sauron hat geschrieben:Von Jack Keane fand ich den zweiten Teil sehr viel besser, meine ich zumindest. Irgendwie habe ich kaum noch Erinnerung an dieses Spiel, obwohl es noch nicht mal so schrecklich lange her ist, dass ich es gespielt habe, aber irgendwie hat es keinen sehr prägenden Eindruck hinterlassen.


An Jack Keane 1 kann ich mich noch ziemlich gut erinnern und habe es als richtiges "Charakterspiel" mit an Monty-Phyton angelehnten Humor empfunden. ich erinnere mich noch gut an Amanda hinter dem Vorhang. :D
Der zweite Teil fängt mit Jack Keane in dem Gefängnis/Verlies zumindest für mich ziemlich enttäuschend an. Aber vielleicht muss ich auch einfach nur ein bisschen weiterspielen. Die Kritiken lesen sich glaube ich gar nicht so schlecht.

Sauron hat geschrieben:Ich indes werde gerade mit Aura absolut nicht warm. Nachdem ich es ja früher schon zwei Mal abgebrochen habe, spiele ich es nun mit Lösungshilfe durch. Inzwischen halte ich zwar die Rätsel für machbar und habe auch mehr Geduld bewiesen und konnte vieles eigenständig lösen, aber mich nervt die Steuerung. Aktionsmöglichkeiten werden immer mit dem selben Symbol angezeigt, egal ob man was benutzen oder etwas darauf anwenden muss. Häuig genug stiftet das Verwirrung, weil etwas noch nicht möglich ist oder weitere Aktionsfelder bei einer Maschine direkt daneben liegen und man den Unterschied kaum erkennt. Für so etwas habe ich mehr als einmal in eine Lösung geschaut, nicht für die Rätsel selbst.
Außerdem ist die Handlung sehr undurchschaubar. Da hätte man sich die Charaktere, auf die man dann und wann mal trifft, auch wirklich sparen können. Im Grunde ist das hier ein Puzzlespiel mit sehr guter Grafik, vielen Animationen und guter Musik. Außerdem waren auch beim Weltendesign wahre Künstler am Werk (und das halte ich wirklich schon für Kunst). Diese Aspekte genügen mir aber nicht, als dass ich das noch länger mit jeder Menge Zeitaufwand spielen möchte. Ich halte den Großteil der Rätsel für durchaus machbar und halte sie für toll konstruiert und auch passend eingebettet, aber als echtes Spiel, das auch irgendwo unterhalten soll, taugt das alles nicht viel. Ich war und bin immer schon ein Fan komplexer Handlungen gewesen - je mehr es zu lesen oder über Dialoge zu hören gibt, desto besser. Aura hat so gut wie keine Handlung.


Aura ist so ein älteres MYSTisches Adventure, wenn ich mich nicht irre, oder? Da bin ich meistens raus. Aber die Welten/Grafiken sind oft wirklich beeindruckend. Irgendwann werde ich sicher auch noch mal das eine oder andere Spiel in der Machart installieren, ich habe da noch ein paar im Schrank.
schöne Grüße, André :)

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Sauron
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 10. Sep 2019, 20:02

Richtig, Aura ist sogar sehr Myst-like. Alleine schon das Weltendesign erinnert stark daran und das Vorhandensein geschaffener Welten. Allerdings hat Myst immerhin eine runde und tiefgreifende Handlung. Da hat "Aura" wirklich viel Potential verschenkt. Falls du auch die Myst-Reihe noch nicht kennst, würde ich die Priorität dann lieber darauf legen, auch wenn dort die Rätsel bockschwer sind.

Und das mit "Jack Keane" machte mich gerade richtig wahnsinnig... Die Erinnerung daran ist komplett verschwunden, also dachte ich, schaue ich einfach mal über die Forensuche, was ich damals dazu geschrieben habe, aber auch da ist nichts zu finden. :shock: :shock:
Ich weiß aber defintiv, dass ich es gespielt habe... Also habe ich mir einen Trailer angesehen und tatsächlich kommen mir die Szenen darin allesamt bekannt vor. Im zweiten Teil gab es so nervige Kampfeinlagen in Afrika, wo man bestimmte Aktionen anwählen musste, aber das war's dann auch schon mit der Erinnerung. :oops:
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Frangelico » 11. Sep 2019, 10:39

@Andre

Da ich Jack Keane erst vor ca. 3 Jahren gespielt habe, sind meine Erinnerungen noch einigermaßen frisch.
Es ist definitiv besser wie der ABC-Murder und definitiv schlechter wie Teil 1 :wink:
Kann mich noch an die miese Steuerung erinnern und die dadurch unnötig schweren hüpfeinlagen. Die Story
ist belanglos und einige Hotspots waren sehr schwer zu finden, dann sind meine Erinnerungen auch schon
wieder weg :wink: Also kein Spiel an das man sich noch in 10 Jahre erinnert. Ein 0815 Adventure mit einer
Wertung um die 60%. Kann man spielen wenn man grad Lust auf ein Adventure hat.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Bergmar Daghov » 11. Sep 2019, 13:00

Frangelico hat geschrieben:@Andre

Da ich Jack Keane erst vor ca. 3 Jahren gespielt habe, sind meine Erinnerungen noch einigermaßen frisch.
Es ist definitiv besser wie der ABC-Murder und definitiv schlechter wie Teil 1 :wink:
Kann mich noch an die miese Steuerung erinnern und die dadurch unnötig schweren hüpfeinlagen. Die Story
ist belanglos und einige Hotspots waren sehr schwer zu finden, dann sind meine Erinnerungen auch schon
wieder weg :wink: Also kein Spiel an das man sich noch in 10 Jahre erinnert. Ein 0815 Adventure mit einer
Wertung um die 60%. Kann man spielen wenn man grad Lust auf ein Adventure hat.


Miese Steuerung ist mir auch direkt aufgefallen. Und wenn Adventures Hüpfeinlagen bekommen, ist erfahrungsgemäß eh schon vorbei. Hüpfeinlagen sind beim Entwickler eher ein Hilfeschrei, wenn nix mehr geht. :-D Vielleicht solllte ich als nächstes lieber einfach nochmal Teil 1 spielen? :-k
schöne Grüße, André :)



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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 13. Sep 2019, 15:02

Mir hat irgendwer mal, ich glaube Gerrit, das Adventure "Evil Days of Luckless John" verwichtelt. Das war auch ein Genre-Mix, der einige Jump'n'Run-, aber auch Shooter- und Rennspiel-Elemente mit dabei hatte. Ich finde, wenn die gut eingebettet sind und man ein Spiel konsequent darauf aufbaut, dann schließt das ein gutes Spiel nicht aus. Mir hatte es jedenfalls sehr gefallen.
Wenn aber solche Elemente, wie ja häufig auch Minispiele, dazu dienen, ein Adventure künstlich zu beleben oder es sogar zu strecken, dann gebe ich euch vollkommen recht. Dann überspielen die Entwickler damit nur die nicht vorhandene Fähigkeit eine gute Handlung zu erzählen.

Apropros: Bei Aura haben es die Entwickler gar nicht erst versucht - also weder eine Handlung zu erzählen, noch sie zu überspielen. :wink: Ich bin sehr froh, dass ich so schnell auf eine Lösungshilfe übergegangen bin. Die Handlung ist null und nichtig und wird eigentlich nur durch das Intro und das Outro getragen, das zudem ein gigantischer Cliffhanger ist, sodass man "Aura 2" zwingend hinterherspielen muss. Das Spiel ist eigentlich nicht mehr als eine Aneinanderreihung von Rätseln. Die aber sind allesamt konsequent durchdacht und logisch. Wenn man die nötige Zeit und Geduld mitbringt, dann kann man sich die Lösung grundsätzlich erschließen - das schafft die "Myst"-Reihe nicht immer. Da hat man sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und sehr viele Rätsel werden mit hübschen, wenn auch teils sehr wirren Zwischensequenzen belohnt. Nur können die Schauplätze noch so schön sein und die Rätsel noch so gut, man hat einfach keine Lust darüber zu brüten, einfach weil einem die ganze Handlung und alle Charaktere vollkommen fremd bleiben. Da hat ein Wimmelbildspiel ja noch mehr Tiefgang. Verdammt schade, weil das Spiel mit einer guten Handlung sehr viel besser gewesen wäre.

Trotzdem (vor allem, weil ich es bereits besitze) geht es nun weiter mit Aura 2, aber dort direkt schon mit Lösungshilfe.
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Bergmar Daghov » 15. Sep 2019, 11:08

Sauron hat geschrieben:Mir hat irgendwer mal, ich glaube Gerrit, das Adventure "Evil Days of Luckless John" verwichtelt. Das war auch ein Genre-Mix, der einige Jump'n'Run-, aber auch Shooter- und Rennspiel-Elemente mit dabei hatte. Ich finde, wenn die gut eingebettet sind und man ein Spiel konsequent darauf aufbaut, dann schließt das ein gutes Spiel nicht aus. Mir hatte es jedenfalls sehr gefallen.


Ja, irgendwie war Luckless John auf der einen Seite völlig trashig, aber mir hat der Genremix damals auch erstaunlicherweise gut gefallen, obwohl ich sowas sonst eigentlich gar nicht spiele.
schöne Grüße, André :)



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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 17. Sep 2019, 15:24

Aura 2 war logischerweise, dank Lösungshilfe, ein eher kurzes Vergnügen, aber einerseits bereue ich das Spielen mit Komplettlösung und andererseits auch wieder nicht. Es ist schon seltsam: Aura 2 ist ein vollkommen anderes Spiel! :shock: Es gibt eine wesentlich komplexere Handlung! Die ist noch weit davon entfernt, gut zu sein, aber sie ist komplex genug, dass es zumindest Spaß macht, ihr zu folgen - und vor allem versteht man endlich auch, was man da tut (und in Teil 1 getan hat). Charaktere haben wesentlich längere Dialoge und halbwegs gute Sprecher und sie selbst haben auch mehr Tiefgang. Man empfindet sogar etwas Mitleid, wenn man als Hauptcharakter dazu gezwungen ist, jemandes Zuhause zu zerstören.

Alle Gespräche finden in eigenen Zwischensequenzen statt. Die sind und bleiben ohnehin das Herzstück des ganzen Spiels. Es gibt unglaublich viele davon, auch wenn sie zum Ende hin nachlassen. Sind zu Anfang des Spiels noch Türen und Schubladen eigens animiert (so wie es in "Aura 1" ebenfalls war), hat man in späterem Verlauf vollkommen darauf verzichtet. Dafür aber gibt es wesentlich mehr und größere Schauplätze, deren Gestaltung sehr schön ist. Ob man sich nun einem spinnenartigen Gefährt, in einem Canyon, in einem Tempel, einer düsteren Festung, einem wundervoll grünen Wald, einem Sumpf oder einem Friedhof bewegt - das alles ist sehr abwechslungsreich und hübsch ausgestaltet. Da man hat man sich wieder einmal sehr viel Mühe gegeben und Zeit gelassen.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man zwar in der Festung am Ende eine Art Labyrinth hat (viele Gänge, viele Türen und teils auch tödliche Sackgassen mit Wachen), aber dass sie dennoch sehr intuitiv gestaltet wurde. Meine Lösung gab, wenn man Räume noch einmal besuchen musste, nicht immer den genauen Weg vor, aber man hat sich in der nicht zu kleinen Festung dennoch immer gut zurecht gefunden.

Ärgerlich ist nur: wer stirbt, beginnt nicht (wie in Teil 1) direkt wieder dort, sondern muss einen alten Spielstand laden. Ärgerlich, wenn man bedenkt, was für schwierige Rätsel es teils zu lösen gibt.
Insgesamt gibt es wenigerdavon, aber die sind wesentlich schwieriger. Anders als bei Teil 1 muss ich sagen, dass es mir hier nicht gelungen wäre, mir die Lösung zu erschließen. Wenn man beispielsweise wissen soll, dass ein Frosch erst drei Mal quaken muss, bevor man eine Tür öffnen kann, dann ist mir das zu hoch. Jeder, der ohne Lösung spielt, dürfte jedenfalls recht häufig in einer Sackgasse stecken. Zum Tragen kommt auch, dass die Welt deutlich weitläufiger ist und man keinen klaren, roten Faden hat, weil man häufiger alleine gelassen wird. Und dann hat mich auch noch richtig die absichtlich schwache Beleuchtung mancher Räume aufgeregt. Man sieht nicht immer gut und auch die Rätsel und dazugehörige Symbole sind manchmal so schwach zu erkennen, dass das Ganze fast schon zu einem Ausprobieren verkommt... Ich habe trotz Lösung manchmal Probleme gehabt, die korrekten Symbole zu erkennen.

Genial war aber wieder der Soundtrack, der noch besser ist als im Teil 1, und die hübsche Gestaltung der verschiedenen Orte. Die ist zwar dieses Mal etwas natürlicher gehalten und weniger mystisch, aber trotzdem wunderschön. Ähnlich wie in Myst (um nicht zu sagen, es ist von Myst III und IV abgekupfert), gibt es animierte Fahrten mit Fahrstühlen, Plattformen und einer Einschienenbahn. Letztere sind wunderbar, aber erinnern fast 1:1 an Myst). Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte ich sogar gelaubt, diese Fahrten seien aus Myst.

Insgesamt ist diese Spielreihe aber nichts, was man zwingend gespielt haben muss. Es gibt schlechtere Spiele und wer die nötige Geduld mitbringt, dürfte eventuell sogar Freude an den Rätseln haben, aber das ist alles nicht sooo hochwertig, als dass es sich hierfür lohnt, so viel Zeit aufzuopfern. Die Handlung bleibt, auch wenn sie komplexer ist, weit hinter den Möglichkeiten zurück. Da ich aber seinerzeit mal Geld für diese Spiele ausgegeben habe, bin ich doch froh, dass ich sie nun wenigstens einmal gespielt habe. Noch ein weiteres Mal werde ich sie aber wohl nicht spielen.



Und nun kommen die letzten sieben Park aus Rollercoaster Tycoon an die Reihe. Die werden, so wie es scheint, auch die schwierigsten sein und ich bin mir nicht sicher, ob ich sie wirklich alle schaffen werde und will. Ich habe früher die Szenarios nie gespielt und werde es auch jetzt verkraften, wenn ich sie wieder einmal abbreche. :wink: Zwei Parks habe ich gestern und heute bereits erledigt und einen davon wirklich nur mit Biegen und Brechen schaffen können. Letzterer hat mir auch so gar nicht gefallen... Ich finde, dass diese sonst so vorbildliche Freizeitparksimulation hier zu unrealistisch wird, nur um den Schwierigkeitsgrad künstlich zu erhöhen. Da hat man beispielsweise einen Park, in dem die Besucher den Eintritt fast geschenkt haben wollen... Trotz Erweiterungen kann man gerade einmal 10 € verlangen und vorher muss man die Besucher sogar kostenlos einlassen. Ein Ausbau ist so fast nicht möglich. Dazu kann man zwar zusätzlich Geld an den Attraktionen verlangen, aber auch hier sind die Besucher extrem wankelmütig. Was vorher noch in Ordnung war, ist plötzlich zu teuer. Mal abgesehen davon mag ich ein solches Bezahlsystem ohnehin nicht, auch wenn es tatsächlich solche Freizeitparks gibt, die pro Attraktion Geld verlangen (z.B. Liseberg in Schweden). Echter Spielspaß ist das hier aber irgendwie nicht mehr für mich. Da rückt das kreative Bauen von Bahnen doch eher schon in den Hintergrund.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 20. Sep 2019, 00:56

Sodele, nun hat es etwas über 20 Jahre gedauert, bis ich es endlich mal geschafft habe, alle Szenarios von Rollercoaster Tycoon durchzuspielen (zumindest erst mal die des Hauptspiels). :-D Zum Ende hin waren, neben zwei extrem schweren Ausreißern, noch einmal 5 sehr schöne Parks dabei, die auch wirklich Spaß gemacht haben. Besonders der letzte Park, der auf einem riesigen Berg errichtet werden musste, war klasse. Da konnte man sehr gut mit der Höhe und mit unterirdischen Bahnen spielen. Insgesamt bin ich immer wieder beeindruckt, was da vor 20 Jahren für ein komplexes und ausgereiftes Spiel erschienen ist, was nahezu realitisch ist in der kompletten Fahrphysik, aber auch im Verhalten der Gäste. Wenn z.B. Achterbahnen bei Regen gemieden werden, außer sie sind unterirdisch und damit wetterfest, dann muss ein solches Spiel einfach nahezu perfekt sein.

An den Szenarios selbst hat mich nur gestört, dass der Ablauf immer wieder gleich ist. Der Start ist logischerweise immer eher mit kleinen Bahnen und auch immer mit den gleichen Achterbahntypen - eben die, die generell etwas günstiger sind. Abwechslung kommt erst nach dem Erreichen des Ziels, wenn der Park zu einer Art Selbstläufer wird. Ab einem bestimmten Punkt strömen so viele Gäste herein, dass man praktisch keine Geldnot mehr hat, aber das passiert meistens erst nach Jahr 3 - 4, nachdem das Spielziel jeweils schon erreicht ist.

Mit der Achterbahn rausche ich nun direkt rüber in das "Breeland". Dort gibt es so Attraktionen wie den Alten Wald, die Stadt Bree oder die Mückenwassermoore. Es geht wieder weiter mit Der Herr der Ringe Online.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

Gollum betrachtete sie. Ein seltsamer Ausdruck zog über sein ausgemergeltes Gesicht. Das Flackern schwand aus seinen Augen, und sie wurden trüb und grau, alt und müde.


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