Zimmerpflanzen - "Urban Jungle"

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Moderator: Bergmar Daghov

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Zimmerpflanzen - "Urban Jungle"

Beitragvon Bergmar Daghov » 6. Apr 2026, 21:13

Interesse an Zimmerpflanzen - oder wie sie unter dem Namen "Urban Jungle" vor einiger Zeit wieder in Mode gekommen sind - anyone? :-k

Zimmerpflanzen hatte ich schon immer nicht wenige, aber immer nur so nebenbei und ohne mich näher damit beschäftigen.

Mal ab und zu was Neues zu machen ist ja eh nicht verkehrt und irgendwann vor vielleicht zwei Jahren habe ich festgestellt, dass ich mich etwas näher damit beschäftigen möchte. Also habe ich mich jetzt mal etwas intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt, schaue ich mir z.B. seit geraumer Zeit gerne Youtube-Videos und so an, um mich aufzuschlauen, schleiche durch die Gartencenter und habe meine Fensterbänke deutlich aufgestockt. :-D
Irgendwie frage ich mich auch, warum ich jetzt erst dazu gekommen bin, denn eigentlich ist es ja auch irgendwie ein Missing Link zu Garten und Aquarium bzw. Paludarium und es gibt durchaus eine Menge Überschneidungen.

Nebeneffekt: Ich hatte eher nicht so ein tolles Raumklima in der Wohnung und hatte vermutet, dass sich das Klima durch die Feuchtigkeit noch verschlechtern könnte, aber tatsächlich kommt es mir so vor, als sei es dadurch erstaunlicherweise besser geworden. Nun ja, Pflanzen haben ja auch eine gewisse luftreinigende Wirkung und offensichtlich macht sich das in der größeren Menge wirklich bemerkbar?! :-k

However, ich mache erst mal einen Thread auf. Wenn keiner was schreibt, dann führe ich halt nen Monolog. :-D
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Re: Zimmerpflanzen - "Urban Jungle"

Beitragvon EiNau » 6. Apr 2026, 22:31

Ich mag Zimmerpflanzen, aber die mich nicht immer. :D Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich nicht ernsthaft mit ihnen beschäftigt habe.

Problemlos wachsen bei uns eigentlich nur Usambaraveilchen. Sie nehmen fast nichts übel, sind genügsam und entwickeln mit der Zeit ein kurioses Äußeres, sieht dann aus wie ein kleiner gewundener Baumstamm, auf dem oben ein Pflänzchen sitzt. Ich hatte mal eins, dessen "Baumstamm" über mehrere Windungen, fast eine Spirale, 20 cm hoch war. Leider hatte meine Mutter seinerzeit während unserer Ferienreise die arme Pflanze umgetopft, was ihr gar nicht bekommen ist. (Sie hatte im Laufe der Zeit einige meiner Pflanzen ermordet.)
Außerdem hält sich ein russischer Wein bei uns tapfer, ebenso eine Dipladenia und ein wieder erröteter Weihnachtstern. Darüber hinaus haben noch zwei Pflänzchen, deren Namen ich gerade nicht weiß, die unser Florist aber als "Glück der Floristen" bezeichnet, weil die Dinger fast unkaputtbar sind. :D

Ein paar Stiefmütterchen leben derzeit in unserer Küche, weil sie unseren selbst gebastelten Osterschmuck tragen.
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Re: Zimmerpflanzen - "Urban Jungle"

Beitragvon Bergmar Daghov » 7. Apr 2026, 21:16

Interessant, da ich zwar alle Pflanzen zwar mehr oder weniger grob kenne, aber so absolut nicht auf dem Schirm habe. Es sind auch nicht so die Pflanzen, welche diese Youtuber, denen ich bisher über den Weg gelaufen sind, vorgestellt haben.

Unkaputtbar und was mit Glück? Vielleicht ist es ja die Glücksfeder? :-k Die gilt als eine der härtesten Pflanzen überhaupt, auch wenn sie sicher auch ihre Schwachstelle (Übergiessen) hat.

Wieder erröteter Weihnachtstern klingt so, als wenn Du es geschafft hättest, ihn längere Zeit am Leben zu erhalten? Das war nämlich auch eine Lieblingspflanze von meiner Mutter und sie hat jedes Jahr einen zum Geburtstag bekommen. Allerdings war es gesetzt und eine stille Absprache, dass sie ein Einwegpflänzchen war, welches spätestens nach ein paar Monaten den Weg in die Tonne gefunden hat. :-D
Ich weiß nur in etwa ganz grob und auch nur aus der Theorie, dass man ihm eine Zeitlang einigen Stunden am Tag das Licht entziehen muss. Und es müssen natürlich noch die anderen Faktoren Wasser, Wärme stimmen und das Pflänzchen ist ja durchaus etwas zickig.

Das mit dem Entziehen des Lichts steht mir im Herbst wohl auch mit meiner Goethepflanze oder was auch immer ich gekauft habe, bevor, damit sie im nächsten Jahr wieder blüht. Zumindest glaube ich, dass es eine Goethepflanze ist, die ich da für relativ viel Geld im Fachgeschäft gekauft habe. Die Besitzerin des Ladens hat sich nämlich gewunden wie Aal, als ich den genauen Namen von ihr (also von der Pflanze, nicht von der Besitzerin :-D ) erfahren wollte. Zumindest ist es eine nahe Verwandte von ihr, also irgendeine crazy Kalanchoe.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich über soviel Geduld verfügen werde, sie im Herbst jeden Tag schlafen zu legen.

So langsam verblüht sie, sie hat lange durchgehalten. Ich habe hier noch Fotos, wo sie im vollen Saft steht:

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Re: Zimmerpflanzen - "Urban Jungle"

Beitragvon EiNau » 7. Apr 2026, 22:59

Unser Florist meine die normalen Kalanchoes, die in (fast) jedem Ensemble-Topf zu finden sind. Von denen haben wir auch zwei unten rumstehen. Diese die Du hier zeigst, hatte ich auch für relativ viel Geld erstanden, weil ich die so witzig fand. Die hat aber bei uns nicht überlebt, vermutlich weil ein Parasit einer gewonnenen "Zigarettenpflanze" auf sie übergesprungen ist, was ich zu spät bemerkt hatte.

Weihnachtssterne hatten bei uns schon öfter überlebt, aber ohne rote Blätter, sind dann auch ganz hübsch, wie ich finde. Der jetzige war schon einmal an unserem Küchenfenster errötet, warum auch immer, dann wanderte er unten in den Erker. Dort sorgen Thermovorhänge im Winter für mehr Wärme, zuweilen im Sommer für mehr Kühle, aber auch für mehr Dunkelheit. Die Vorhänge werden erst geöffnet, wenn wir mit dem Hund morgens aus dem Haus gehen, so gegen 9 Uhr. Und so ist er jetzt das zweite Mal errötet, also der Weihnachtsstern. 8)
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Re: Zimmerpflanzen - "Urban Jungle"

Beitragvon Bergmar Daghov » 8. Apr 2026, 21:39

Ich habe die Kalanchoe noch nicht so lange und hoffe, dass sie sich hält. Natürlich war mein Gedanke bei so einer "seltenen" und "teuren" Pflanze sofort, eine Sicherheitskopie zu erstellen. Selten und teuer habe ich mal in Gänsefüsschen geschrieben, da ich mir gestern noch ein Video über Monsteras angeschaut habe und irgendeine "White Devil" oder so ähnlich lag da bei 30.000 Euro. Dagegen sind die etwa 16 Euro, die ich gezahlt habe, ein doch relativ geringer Preis. :-D

Apropos Monsteras. Ich glaube, ich schreibe demnächst mal was darüber, denn seit ich damals meine erste Monstera hatte, hat sich bei den Pflanzen einiges getan. Aber ich schweife mal wieder ab.

Denn vor ein paar Wochen lag ein kleines Blatt neben der Kalanchoe. Da ich ein bisschen was über die Vermehrung gelesen und zudem eh nichts zu verlieren hatte, habe ich das Blatt mit der Unterseite in ein Glas mit Wasser gestellt. Und tatsächlich wächst da jetzt seit vielleicht zwei Wochen am Rand des Blattes ein winziges neues Pflänzchen. Ich weiß noch nicht, wann der richtige Zeitpunkt kommt, dass ich die Pflanze in Erde überführe und ob das bei den Miniwurzeln funktionieren wird, aber ich finde die Tatsache an sich schon mal furchtbar spannend und bin auch etwas hoffnungsfroher, dass die Vermehrung an sich vielleicht wenn auch nicht beim ersten Versuch klappen wird.

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Re: Zimmerpflanzen - "Urban Jungle"

Beitragvon EiNau » 8. Apr 2026, 22:51

Ich habe für diese Kalanchoe knapp 15 Euro bezahlt. Die Sache mit dem Blatt finde ich beeindruckend. 8) Halt uns mal auf dem Laufenden, ich finde das spannend. :-D
Hm, vielleicht hätte ich auch ein Blatt aufheben sollen. :-k Gemessen an anderen Pflanzen mag es billig sein :D , ich fand das aber schon üppig, zumal sie eingegangen ist.

Meinen russischen Wein habe ich vor vielen aus einem geschenkten Stengel, der unterhalb einer Abzweigung abgeschnitten war, gezogen. Einfach in einen Topf mit feuchter Erde gestopft, dicht am Topf sitzende durchsichtige Plastiktüte darüber gestülpt, ab und an etwas gelüftet. Nach einiger Zeit trieb der Pflanzenteil aus und wuchs. So konnte ich die Plastiktüte schließlich entfernen.
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