Was spielt ihr zur Zeit?

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Moderator: Bergmar Daghov

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Sauron
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 22. Dez 2025, 23:08

Auch abgeschlossen habe ich Blameless oder viel mehr am Ende abschließen lassen. Das ist ein kostenloses Horrorspiel, das aber, bis auf eine Ausnahme als reines Adventure daherkommt und lediglich eine gruselige Atmosphäre durch dessen Gestaltung erzeugt. Man wacht als Opfer eines Mörders auf einer Baustelle auf. Man selbst hat den Schlag überlebt und muss nun dringend aus dem Gebäude finden.
Das Spiel könnte tatsächlich auch richtig gut sein, denn die 3D-Kulisse ist hervorragend und die Soundatmosphäre ist auch sehr gut.

Es gibt aber so gut wie keine Handlung, sodass es sich wie ein Rätselspiel anfühlt. Das ist auch echt so, denn die Inventarrätsel sind derart schwer, weil die Hotspots winzig sind, dass man eigentlich die meiste Zeit mit Absuchen verbringt. Hat mich genervt, sodass ich erst zur Lösungshilfe griff, dann aber bald schon zum Walkthrough. Leider gab es den ohne Gequatsche nur auf Englisch, was aber in dem Fall gut zu verstehen war.

Ich bin auch nicht böse, da so wenig Zeit drauf verschwendet zu haben, denn das Spiel hat ein total doofes Ende. Eigentlich drei Stück, aber in allen dreien gewinnt der Mörder. Total doof.

Wie gesagt: Hätte sehr viel Potential gehabt, das Spiel. So aber war es zum Glück nur 30 Minuten meiner Zeit per Youtube wert.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.
Gollum betrachtete sie. Ein seltsamer Ausdruck zog über sein ausgemergeltes Gesicht. Das Flackern schwand aus seinen Augen, und sie wurden trüb und grau, alt und müde.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Myro » 23. Dez 2025, 17:19

Wow, das sind ziemlich viele (zum Teil sehr kurze) Spiele in sehr kurzer Seite. Darf man das Binge Gaming nennen?

Noch ein Spiel, das in Schneelandschaft spielt: The White Wolf of Icicle Creek, aber vermutlich nicht auf Deutsch erhältlich.

Das bringt mich auch zum Thema: Ich habe Nancy Drew (21) - Warnings at Waverly Academy durchgeklickt. Das Spiel ist deutlich besser als seine drei unmittelbaren Vorgänger. Für mich enthält es wieder zu viele Rätsel, die darauf basieren, dass man Bücher exzerpieren und anderswo anwenden muss, z.B. ein Buch über viktoriansiche mehrgängige Menüs mit dem dabei benutzten Besteck mit einer Menükarte von 187x, um herauszubekommen, in welcher Reihenfolge Messer, Gabeln und Löffel anzuklicken sind, damit sich ein geheimes Paneel öffnet. Nicht nur die Menükarte ist zu dem Zeitpunkt, zu dem das Spiel spielt, über 130 Jahre alt, auch das Ausstellungsstück hängt offensichtlich seit 130 Jahren unverändert in der Vitrine. Ihr seht schon, viele der Rätsel mögen zwar logisch sein, sind aber nicht plausibel. Die Geschichte enthält wieder derbe Logiklöcher, aber die Protagonistinnen sind sehr gut geschrieben und gesprochen. Mich mochte das Spiel nicht zu fesseln, aber Leute, denen Plausibilität nicht wichtig ist und die gerne dokumentbasierte Aufgaben lösen, werden - denke ich - gut unterhalten. Das Spiel ist das zweite, das Steam-Errungenschaften bietet. Die Entwickler haben aber den Sinn der Errungenschaften meiner Meinung nach nicht begriffen. Ich habe 10 von 15 Errungenschaften über die Entwicklerkonsole freigeschaltet, weil ich nicht bereit war, den Mist zu machen, der für die Errungenschaften erforderlich war. Ich habe bis jetzt bei allen Adentures, die ich bei Steam habe, 100% der Errungenschaften erreicht. Da wollte ich mir meinen Schnitt durch dieses Spiel nicht verhunzen lassen. Nach diesem Spiel scheint Her Interactive das Errungenschaftssystem von Steam nicht mehr bedient zu haben. Sie haben wohl selbst gemerkt, dass sie da Mist gemacht haben.

Aber eigentlich spiele ich J.R.R. Tolkien's The Lord of the Rings Vol. I von Interplay aus dem Jahr 1990. Das Spiel ist für ein Spiel aus der Zeit geradezu größenwahnsinnig. Als Tolkien-Fan weiß ich die Liebe zum Detail zu schätzen, die in dieses Werk geflossen sein muss. Als Spieler muss ich sagen, dass die Beschränkungen der damaligen Zeit und der fehlende Versuch, die Handlung zu konzentrieren, stark auf die Motivation drücken. Mit anderen Worten: Ich spiele das Spiele das Spiel nach Lösung, renne also nicht unnötig nach links oder rechts, und das Spiel ist trotzdem nicht spannend. Interessant schon, aber nicht spannend. Den Kampf auf der Wetterspitze habe ich jetzt dreimal nicht zu verlieren versucht (zu gewinnen ist er nicht), aber ich schaffe einfach nicht, meine Figuren überleben zu lassen. Mein Lösungsschreiber hat zwei Figuren auf der Wetterspitze geopfert, die die Entwickler außerhalb des Kanons eingeführt haben, aber ich habe heute morgen 2 Stunden gebraucht, um die Inventarbelegung zu optimieren. Ich habe keine Lust, vor dem Kampf Gegenstände wieder umzugruppieren. Deshalb habe ich den Kampf jetzt komplett vermieden.

Ich habe ein Originalspiel, man kann es sich aber auch auf Abandonware-Seiten besorgen. In der von mir verwendeten Lösung stehen sogar alle Spieltexte drin, die damals nur im Handbuch abgedruckt waren. Deshalb kann man diese Downloads auch ohne das Handbuch spielen. Vielleicht, Sauron, magst Du ja mal einen Blick hineinwerfen.
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 23. Dez 2025, 20:24

Jetzt wollte ich schon schreiben, dass ich das Spiel kenne und mal für das SNES hatte, aber die 1994er-Version für Nintendo scheint nicht das Spiel aus dem Jahr 1991 zu sein. :shock:
Irgendwie liest man auch nicht von den Unterschieden, nur von der Warnung, dass es unterschiedliche Spiele sind.

Die SNES-Version fand ich jedenfalls kastastrophal. Es war unmöglich schwer und optisch für mich viel zu schlicht umgesetzt. Ich habe es da nie allzu weit gebracht. Mir war es aber tatsächlich auch nicht wichtig genug, um es mit Lösung oder als Walkthrough durchzunehmen. Da hörte meine Leidenschaft dann doch auf. :D
Vielleicht aber war ich auch vorbelastet: Das Spiel kenne ich seit meiner Kindheit - also weit vor den Filmen. Ich habe es schon damals hassen gelernt. :wink:
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 23. Dez 2025, 22:38

So, mit 2 1/2 Stunden ist dann auch das nächste Spiel beendet: Bloodshore.

Mega! So viel darf ich schon sagen. Es ist aber zugegebenermaßen kein echtes Adventure, sondern ein FMV-Spiel und da ist das "Spiel" auch noch sehr übertrieben. Es ist im Prinzip ein interaktiver Film mit verschiedenen Wegen und Enden, aber dafür ein ziemlich guter!

Kennt ihr die Netflix-Serie Squid Game oder die Filmreihe Death Race? Das ist im Grunde auch in Bloodshore Programm. Verbrecher, Gescheiterte oder einfach nur Verzweifelte werden auf eine Insel geschickt. Dort geht es um das blanke Überleben und das Ausschalten der Gegner, um am Ende als Sieger und damit gemachter Mann/Frau von der Insel zu ziehen. Natürlich wird das Ganze auch im Stream übertragen für das Publikum zu Hause.

Ich als Spieler und geheimer Agent will diesen Wahnsinn stoppen! Dabei kann ich viele Wege einschlagen. Sie führen alle auf ein gemeinsames Finale zu, sodass es egal ist, für was man sich entscheidet. Sterben kann man auch, aber dann springt das Spiel automatisch zur Fehlentscheidung zurück. Nicht so am Ende... Wenn man sich da für das schlechte Ende entscheidet, muss man von vorne beginnen... War aber tatsächlich gar nicht so schlecht, dass ich dazu gezwungen wurde, da der andere Weg im Prinzip ein ganz anderes Spiel war. Also ein hoher Wiederspielwert!

Filmisch ist das Ganze große Klasse!
Ob nun die Spezialeffekte mit Masken, Blut und Wunden oder die Schauspieler selbst. Die Rollen sind sehr überzeugend. Auch die Kameraarbeit ist klasse! Mal sieht man die Show wie die Zuschauer, oft ist man aber direkt bei den Akteuren. Dazu kommen wunderbare Landschaftsaufnahmen.

Die Filmmusik trägt auch sehr viel zur Stimmung bei. Es ertönen fetzige Sytheziser-Klänge im Stil der 80er. Erinnert etwas an die Jackie Chan-Filme. Damit kriegt das Spiel auch einen gewissen B-Movie-Touch, was aber sehr gut passt.

Das war ein richtig schönes Spiel, trotz und wegen der zwei Durchgänge.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Bergmar Daghov » 24. Dez 2025, 01:37

Bingezocken ist mir auch dazu eingefallen :-D , aber mit der aktuellen Einschränkung mit Deinen Brüchen und dazu noch im Winter bietet es sich ja auch geradezu an, mal etwas mehr zu spielen.
So richtig hat mich keines der Spiele angesprochen, die Du beschrieben hast. Bloodshore hört sich ja von Deinen Eindrücken her am besten an, aber der kurze Trailer bei Steam hat mich wegen der Thematik und den actionreichen Bilder nicht so richtig abgeholt. Abgesehen davon bin ich auch gerade mit Life is strange 2 sehr verwöhnt.

Ich habe gestern Episode 3 angefangen. Ich weiß, ich spiele langsam, aber ich spiele aktuell auch nur abends und lasse mir Zeit. Es ist ja auch, um in aller Ruhe abzutauchen, jetzt im Winter ein ideales Spiel dafür.

Gestern habe ich mir auch noch Lis True Colors zugelegt. Before the Storm wiederum gibt es auch bei GoG. Die Version mit dem Bonus -Kapitel ist bei Steam zwar gerade im Angebot, aber ich warte, bis es bei GoG auch zu einem günstigeren Preis angeboten wird.
schöne Grüße, André :)

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Gerrit » 24. Dez 2025, 11:01

Habe zuzeit kein Adventrue abgeschlossen warte aber auf zwei
Ich weiß, dass ich nicht weiß.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Myro » 24. Dez 2025, 12:08

Sauron hat geschrieben:Jetzt wollte ich schon schreiben, dass ich das Spiel kenne und mal für das SNES hatte, aber die 1994er-Version für Nintendo scheint nicht das Spiel aus dem Jahr 1991 zu sein. :shock:
Irgendwie liest man auch nicht von den Unterschieden, nur von der Warnung, dass es unterschiedliche Spiele sind.


Doch, das scheinen die gleichen Spiele zu sein. Ich habe Folgendes bei Reddit gefunden:
"The Lord of the Rings Volume 1 is an old school CRPG developed by Interplay Productions. Released in 1990 for PC (there is an SNES version but they cut a lot of content so won't be talking about it), LOTRv1 is one of the closest adaptations of the events of the books put to video game and is often ranked as being in the top 50 CPRG's of all time."

Graphisch ist das tatsächlich nicht mehr lecker. Und ohne Walkthrough würde ich es auch nicht spielen. Dann kann man sich in der leeren Weite des Ganzen verlieren. Ich bin jetzt auf Seite 90 von 175 Seiten :D und habe mehr als 14 Tage dafür gebraucht. Ich finde aber faszinierend, wie viel Inhalt in so wenig Platz gezwänt worden ist. Natürlich gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Charaktermodellen, sowohl was die animierten Figuren als auch was die Porträts angeht, und viel Text ist ins Handbuch ausgelagert, so dass man es nicht in Textfeldern im Spiel anzeigen muss, aber die Welt ist riesig. Und das Konzept ist interessant, denn es folgt nicht dem damals gängigen Wizardry-/Might and Magic-/Bard's Tale-Muster, sondern ist sehr stark inhalts- und puzzle-/quest-getrieben. Es gibt keine Erfahrungsstufenaufstiege, wenn auch Charakterwerte.

Aber klar: Der Spielspaß ist bescheiden. Dafür ist das Spiel in seinem Interface zu beschränkt. Und obwohl die Entwickerl viele Hinweise eingebaut haben, fehlt eine bessere Spielersteuerung. Man kann an einem großen Teil des Inhalts einfach vorbeilaufen und im späteren Spielverlauf Dinge nicht bekommen, möglicherweise sogar scheitern, weil man in früheren Bereichen des Spiels etwas übersehen hat. So etwas war 1990 nicht ungewöhnlich, aber heute will man das natürlich nicht mehr sehen.

Euch frohe Festtage. Ich gehe jetzt noch Boromir und Gimli rekrutieren :-D .
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 29. Dez 2025, 18:18

Da hast du ja noch einige Spielstunden vor dir in Mittelerde. :)

Ich habe jetzt Brok - Natal Tail - Ein neues Weihnachten beendet. Es ist eine Vorgeschichte von "Brok, the Investigator" und als kostenlose Visual Novel erschienen. Mehr als das ist sie auch nicht. Man klickt sich ohne Entscheidungsmöglichkeiten durch Texte und lernt die Nebencharaktere aus Brok besser kennen.
Eigentlich in keiner Minute etwas Besonderes und doch habe ich in diesem Spiel ganze 65 min. verbracht, was irgendwie für das Spiel spricht, denn es fühlte sich kürzer an. Dafür dass es recht inhaltsschwach war, hat es mich doch irgendwie gut unterhalten, wenn die Handlung auch so gar keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Auch die Aussagen, worauf es an Weihnachten ankommt, könnten hier deutlicher überliefert werden.

Insgesamt finde ich das Spiel aber etwas seltsam, da das originale Brok in einem ganz anderen Stil gehalten ist. Das ist ja ohnehin ein Adventure-Beat'n'Up-Hybrid. Die Tatsache, dass man sich in Brok also auch durchaus kämpfend durch die Gegend bewegt, widerspricht diesem Prolog irgendwie in allem, was er transporieren will. Keine Ahnung, warum sich ausgerechnet diese Entwickler und für diese Geschichte überlegt haben, dass eine einfühlsame Visual Novel brauchen.

Und weil Brok, the Investigator eben wirklich komplett anders ist, werde ich das nicht spielen. Die Genres würden mich zwar ansprechen (auch in dieser Form als Hybrid), aber die Spielgestaltung haut mich einfach nicht um und die Dialoge sind auch nicht so überzeugend geschrieben, dass ich dafür Geld ausgeben müsste. Ich habe auf Youtube einen deutschen Walkthrough gefunden, der sich auch viel Zeit lässt (also auch viele Gegenstände untersucht). Ich werde mir den ansehen, weil ich jetzt schon wissen möchte, wie es weitergeht. :D Die 10 EUR, die derzeit dafür verlangt werden, sind mir aber zu teuer. Bei einem höheren Rabatt hätte ich es gekauft.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Bergmar Daghov » 30. Dez 2025, 11:48

Ich hatte von vornherein einen zwiespältigen Eindruck und es nach dem Lesen Deiner Einschätzung jetzt auch entgültig von der Wunschliste genommen. Grafisch hatte es mich nicht abgeholt und auf einen Adventure-Beat'n'Up-Hybriden habe ich eh nicht wirklich Interesse. Ich packe sowas schnell immer erst mal auf die Wunschliste. Es runternehmen kann man immer noch.
schöne Grüße, André :)



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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 30. Dez 2025, 14:22

Fairerweise muss ich aber erwähnen, dass es einen leichten Schwierigkeitsgrad gibt, indem du Kämpfe einfach überspringen kannst. Den Kampfmodus brauchst du dennoch in den freien Welt für einige Interaktionen.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Myro » 2. Jan 2026, 11:15

So - ich habe The Lord of the Rings Vol. I durch. Insgesamt habe ich wohl etwas mehr als drei Wochen gebraucht, dabei nur nach Walkthrough gespielt (also schon spielzeitoptimiert) und fand das Spiel trotzdem nicht so richtig spannend. Man merkt die Beschränkung an Ressourcen bei diesen alten Spielen an allen Ecken. Das Inventar ist beschränkt, die Fähigkeitenliste ist beschränkt, die Zauberliste ist beschränkt. Die Elben sehen alle gleich aus, die Menschen sehen alle gleich aus, die Hobbits... Die Graphikelemente wiederholen sich. Egal, ob Ruinen an der Grenze des Auenlandes stehen, auf der Wetterspitze oder auf der Ostseite der Nebelberge, sie unterscheiden sich nicht. Das Gleiche gilt für Wälder, Brücken oder auch Grabhügel. Moria zieht sich über 13 Stockwerke, die sich optisch in Nichts unterscheiden. Das Kampfsystem ist potentialbehaftet. Zu zaubern braucht man eigentlich nicht. Es passt auch nicht zum Herrn der Ringe. Dass Zaubern aus den Lebenspunkten bezahlt wird, ist ein Fehlkonzept. Dass Lebenspunkte über Nahrungsaufnahme regeneriert werden, ist Standard für RPGs aus der Zeit. Dass die Nahrungsaufnahme aber nur einmal pro Tag wirksam ist, man bei schwer angeschlagenen Gruppen also mehrere Tag-Nacht-Zyklen warten muss, bis man sie mit Essen wieder aufgepäppelt hat, ist ein Fehlkonzept und macht das ohnehin zähe Gameplay noch zäher. Inventarhandling ist zu kompliziert, wie mir überhaupt das ganze Interface nicht gefallen hat. 95% der Aufgaben, die man erfüllen kann, wirkten, als seien sie optional. Deshalb ist auch nicht so schlmm, dass man die meisten Quests aktiv suchen muss. Man kann an ihnen auch vorbeilaufen. Ob das Spaß macht, wenn man die riesige gleichförmige Karte pixelweise abgrasen und mit allen NPCs sprechen muss, auch wenn sie eventuell gar nichts beitragen können, wage ich zu bezweifeln. Den ersten echten Höhepunkt - der Angriff der Schwarzen Reiter auf der Wetterspitze - habe ich nach drei vergeblichen Versuchen, meine Gruppe am Leben zu halten, einfach umgangen. Khazad-dûm ist wegen der Gleichförmigkeit der einzelnen Stockwerke ein sich in die Länge ziehendes Labyrinth - und sonst gar nichts. Wenn man auf der anderen Seite nach Lórien kommt und denkt, dass jetzt nur noch die Geschenke von Galadriel und das Zerbrechen der Gemeinschaft auf dem Amon Hen anstehen, erfindet das Spiel die Entführung von Frodo durch den Hexenkönig von Angmar und seine Verschleppung nach Dol Guldur. Daraufhin muss man für Galadriel fünf Gegenstände zusammensuchen (ihre "Geschenke"), weil man erst dann mit ihren Schwanenschiffen über den Anduin fahren darf. Keiner der Gegenstände wird danach noch benutzt, man kann sie nach der Abfahrt also einfach entsorgen. Sie sind reine McGuffins. Dol Guldur hat dann auch noch einmal sieben - zehn Stockwerke (hab's nicht gezählt), die völlig uninspiriert sind. Dann erschlägt man oben auf dem Dach des Turms den Obernozdrul und wird für den zweiten Teil angeteasert, den ich aber nicht besitze und auch nicht erwerben werde. Mir reicht der erste. Das ist vielen anderen offenbar auch so gegangen. Denn den zweiten Teil hat Interplay tatsächlich noch veröffentlicht. Den im Handbuch angekündigten dritten Teil hat es dann nicht mehr gegeben. Ich nehme an, dass die Verkaufszahlen des zweiten Teils ernüchternd gewesen sind. Ich habe irgendwo gelesen, The Lord of Rings Vol. I sei ein unterschätztes Rollenspiel und anderswo, es gehöre zu den 50 besten Rollenspielen aller Zeiten. Ich denke, man braucht schon eine sehr, sehr dicke Nostalgiebrille, um dieser Meinung zu sein.
Zuletzt geändert von Myro am 2. Jan 2026, 21:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 2. Jan 2026, 17:46

Hmm, eine seltsame Designentscheidung mit dem großen Finale. Da hatte ja eher mit den übrigen Gefährten noch bis Helms Klamm weitermachen können (so wie der Trickfilm aus den 70ern). Das hätte ja besser gepasst als die ganz und gar nicht hilfsbereite Galadriel oder die Gefangenschaft des Ringträgers (und niemand entdeckt den Ring bei ihm...).
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 2. Jan 2026, 19:06

Ich habe nun ein etwas längeres Spiel mit 10 Std. 48 Min. beendet: Stasis

Ein durchaus atmosphärisches Spiel, das an Bord einer Raumstation spielt. Diese gehört einem übermächtigen Konzern und bald wird klar, dass dort schreckliche Experimente stattfinden und für die Wissenschaftler für ihren Erfolg über Leichen gehen. Das ganze Konstrukt wirkt wie eine Mischung aus Alien und Alien 4. Auch spielerisch wird das ähnlich ruhig erzählt wie der erste Alien-Film. Fast immer bin ich ganz alleine. Es gibt im Grunde nur drei sprechende Charaktere. Bildlich sehe ich die beiden anderen aber erst zum Finale. Davor gibt es nur seltene Dialoge via Funk. Das stört aber nicht, denn die Handlung wird durch Tagebucheinträge vieler Nebencharaktere getragen. Da die nicht allzu lang, dafür aber zahlreich sind, wirkt das gar nicht mal so lästig, dass man sich im Grunde die gesamte Handlung anlesen muss.
Eigentlich wirkt es sogar ganz stimmig, dass man häufig ganz alleine, quasi als letzter überlebender Zivilist, auf dem Schiff unterwegs ist, denn wie auch im Alien-Film sind mysteriöse Wesen auf dem Schiff unterwegs, die mit ihren übersinnlichen Fähigkeiten jederzeit angreifen könnten - das geschieht aber nicht, denn das Spiel ist ein reines Adventure! Man kann zwar sterben, aber dann auch verdient. Das Spiel will nämlich keinen Überlebenskampf bieten, sondern es will einfach eine ruhige und schleichend aufbauende Horrorgeschichte erzählen.

Die Gestaltung ist dabei durchaus ziemlich blutig und brutal. Auch das erinnert sehr an die Alien-Filme. Leider kommt das nicht immer zur Geltung, weil man von oben auf die Welt blickt und die Auflösung sehr schwammig ist. Tatsächlich brauche ich recht oft die Erklärungen der Hotspots, um überhaupt wahrzunehmen, was ich da überhaupt sehen soll. Das ist schade! Wenn das Spiel hier eine bessere Grafik und eine 1st-Person-Steuerung hätte, dann wäre das hier eines der besten Horrorspiele überhaupt. Die Stimmung zündet aber auch so, weil einfach die Soundkulisse und die Musik sehr gut sind. Die tragen sehr viel von der Stimmung. Auch die dezent gesetzten Zwischensequenzen tragen die Handlung gut weiter.

Die Rätsel sind überwiegend einfach. Ich brauchte aber zum Ende hin dennoch drei Mal die Lösung, weil das Spiel da unfair wurde. Während es das ganze Spiel über reichte, in der Ansicht zu verweilen und alle Hotspots mit der Maus abzutasten, musste man sich gegen Ende zu den Hotspots bewegen (was gar nicht nötig wäre, weil das keinerlei Zusatzeffekt hat). Erst dann nämlich wurde etwas ausgelöst, wodurch die Handlung weiterging. Da saß ich recht lange in ein paar Sackgassen fest. Deswegen habe ich auch 6 Tage für das Spiel gebraucht, weil ich immer vorm PC eingenickt bin, wenn ich gar nicht weiterkam. Dann habe ich erst mal ausgemacht. :oops:
Wenn diese kleinen Bremsen nicht wären, dann wäre das aber ein echt filmreifes Alien-Pendant geworden. Insgesamt doch ein sehr gutes Spiel und der Beweis, dass ein SciFi-Horror auch ohne Action und Überlebenskampf gut funktionieren kann.

PS: Gerade fiel mir noch was total Widersinniges auf: Das Spiel ist wohl ab 18. Mal abgesehen davon, dass ich es nicht als soooo brutal ansehen würde, finde ich interessant, dass man solche Spiele gänzlich ohne Altersnachweis erhalten kann. Kürzlich bestellte ich mir nämlich einen Film ab 18 auf Blu-ray. Da werden dann alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und es muss ein Ausweis vorgelegt werden. An Spiele kommt dagegen absolut jeder.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Myro » 2. Jan 2026, 21:50

Sauron hat geschrieben:Hmm, eine seltsame Designentscheidung mit dem großen Finale. Da hatte ja eher mit den übrigen Gefährten noch bis Helms Klamm weitermachen können (so wie der Trickfilm aus den 70ern). Das hätte ja besser gepasst als die ganz und gar nicht hilfsbereite Galadriel oder die Gefangenschaft des Ringträgers (und niemand entdeckt den Ring bei ihm...).


Die CD-Version des Spiels enthält angeblich 20 Minuten Videomaterial aus dem Film :-D . Dem Hexenkönig ist durchaus bekannt, dass Frodo den Ring besitzt, aber anstatt Frodo zu entsorgen und den Ring zu Sauron zu bringen, entschließt er sich dazu, ein geflügeltes Reittier in Mordor anzufordern, Frodo mitsamt seinem Ring in einen Sack zu verfrachten und den Sack nach Mordor zu bringen. Der Spieler gelangt mit seiner Gruppe gerade in dem Augenblick auf das Dach von Dol Guldur, als das Flatterviech landen will. Dann muß man die Adler herbeirufen. Das ist ein Rätsel mit zwei Lösungsmöglichkeiten. Die vertreiben das geflügelte Ding, so dass die Gruppe in aller Ruhe den Hexenkönig eintüten kann. Die Befreiung Frodos aus dem Sack ist dann schon nicht mehr Teil des Spiels.

Wie der zweite Teil, der den zweiten Band des HdR enthalten soll (also die Bücher III und IV), an dieses merkwürdige Ende anflanscht, ist mir nicht ganz klar, denn irgendwie muss Boromir dann ja noch unter die Erde. Es muss einen Grund geben, warum Sam und Frodo sich allein auf die Socken machen, und Aragorn mit seinem Rest muss ja wieder auf die andere Anduin-Seite. Mir ist auch unklar, wie der zweite Teil die Aufspaltung der Handlung in mehrere Handlungsstränge hinbekommt. Das erste Spiel ist ja streng linear.

Stasis liegt bei mir noch ungespielt im Archiv. Ich weiß gar nicht, ob ich mir das wirklich selbst gekauft oder geschenkt bekommen habe. Denn eigentlich bin ich für Horror nicht zu haben. Da ich es bei Gog besitze, wird es wohl ein Geschenk gewesen sein.
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Re: Was spielt ihr zur Zeit?

Beitragvon Sauron » 3. Jan 2026, 21:34

Mit 4,4 Std, habe ich Cayne beendet. Leider habe ich zu spät erfahren, dass es sich chronologisch gesehen um eine Vorgeschichte und keine Fortsetzung von Stasis handelt. Vermutlich war das auch gar nicht so schlecht, denn als Vorgeschichte hätte das nicht funktioniert. Das Spiel setzte zu viel Vorkenntnis aus Stasis voraus, was ich immer doof finde, wenn man Spiele nicht in der chronologischen Reihenfolge spielen kann...

Ansonsten bin ich dieses Mal nicht ganz so fasziniert. Da das Spiel völlig kostenlos ist, ist es schon entsprechend hochwertig, aber dieses Mal ist nicht spielerisch einfach nicht genug durchdacht... Immer wieder habe ich festgehangen, weil da zu unlogische Aktionen von mir gefordert waren. Zum Beispiel soll ich einen Hebel ersetzen. Im Inventar habe ich eine lädierte Stange und u.a. ein Messer. Völlig logisch, dass ich die Stange also nicht einfach so in den Boden stecke, sondern oben noch mein Messer reinramme, damit ich einen Griff habe... :roll:
Auch soll ich einen Scanner nutzen, der eine DNA-Probe von dem Zimmerbewohner fordert. Dessen Leiche habe ich auch kurz vorher gesehen. Also versuchte ich ganz verzweifelt, irgendwie dessen Blut zu bekommen oder weil das ein ziemlich versauter Kerl war, von dessen ganzen Mädels irgendwas zu erwischen - und sei es auch nur das Bettlaken. Tja, pustekuchen... Im Scanner steht zwar, dass eine DNA-Probe gefordert wird, gemeint ist aber ein Foto. Jenes Foto habe ich schon gefunden, aber nicht eingesackt, weil das nicht als Hotspot markiert war. Ärgerlich und handwerklich einfach katastrophal. So macht ein Spiel keinen Spaß!

Die Handlung bleibt aber ähnlich solide wie in Stasis. Es gibt allerdings nur eine sehr lose Verknüpfung zum Hauptspiel. Das war etwas schade. Die Erzählweise ist aber identisch über einige PDA-Einträge, aber es gibt tatsächlich auch ein paar mehr Live-Dialoge, da die Station eben noch nicht ganz ausgestorben ist. Auch die Zwischensequenzen sind sehr hochwertig. Mich störte aber, dass man hier einen gewissen Humor hinzugefügt hat. Ob das nun durch die Texte geschieht, die sämtliche Nebenwirkungen vom spielinternen Getränk Yukka-Cola geschieht oder ob durch die sarkastischen Kommentare der Hauptfigur, es passt einfach nie, wenn man eine Szene später wieder Blutlachen und auf übelste entstellte Mischwesen sieht. Die nötige Ernsthaftigkeit hatte "Stasis" deutlich besser im Griff.

Inzwischen stört mich aber diese isometrische Ansicht etwas. Die macht viel von der Atmosphäre wieder kaputt. Ich spiele zwar aktuell am Laptop, was die Ansicht noch mal kleiner macht, aber dennoch muss ich viel zu oft rätseln, was man da eigentlich sieht. Dafür, dass das Spiel ab 18 ist und durchaus brutale Bilder mit sehr entstellten Menschen liefert, ist davon eh nicht allzu viel zu sehen.

Da das Spiel generell kostenlos ist, hat es sich dafür schon gelohnt. Etwas mehr Hingabe bei der Umsetzung hätte ich mir aber schon gewünscht. Dann hätte ich auch nicht so oft festgehangen. Insgesamt aber immer noch eines der besseren Abenteuerspiele, wenn auch nicht ganz so gut wie Stasis.

Nun geht es weiter mit den letzten Stasis-Teil, den ich ebenfalls kostenlos ergattert habe, weil ihn Epic mal verschenkt hat.
Frodo lag mit dem Kopf in Sams Schoß, tief im Schlaf versunken; auf seiner weißen Stirn lag eine von Sams braunen Händen, und die andere ruhte leicht auf seiner Schulter. In ihren Gesichtern stand Friede.

Gollum betrachtete sie. Ein seltsamer Ausdruck zog über sein ausgemergeltes Gesicht. Das Flackern schwand aus seinen Augen, und sie wurden trüb und grau, alt und müde.


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